
Einsatz in Dresden 2002 (Hochwasserevakuierung)
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Nach Angaben der Rückversicherer war das Jahr 2005 bis dato das schadensträchtigste Jahr in der Geschichte. Aufgrund des globalen Klimawandels bleibt auch zukünftig zu erwarten, dass die Zahl der Naturkatastrophen in Europa weiter zunehmen wird. Dadurch entstandene Sach- und Folgeschäden können durch den Abschluss entsprechender Versicherungen abgemildert werden. Allerdings ist die Not der Menschen anfangs immens groß: Die akute Katastrophensituation erfordert sowohl eine organisierte und reibungslose Evakuierung als auch eine schnelle, medizinische Versorgung der Betroffenen und Verletzten.
Neben der Gefahr von Naturkatastrophen erhöht sich im Rahmen diverser Großveranstaltungen wie z.B. der Fußball-WM oder dem Papstbesuch das Risiko von Terroranschlägen in Deutschland. Dies erfordert die zwingende Investition in entsprechende Ausbildung und Schutzausrüstungen, welche für die staatlichen Einrichtungen und Hilfsorganisationen aufgrund finanzieller Engpässe des Bundeshaushaltes kaum möglich ist. Eine mögliche Antwort auf diese Umstände ist das im November 2005 gegründete Medizinische Katastrophen-Hilfswerk Deutschland e.V. Das MHW ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss von bundesweit führenden, privaten Rettungsdienstunternehmern sowie branchenübergreifenden Kooperationspartnern aus ganz Europa, die sich zum Ziel gesetzt haben, im Katastrophenfall schnell und unbürokratisch medizinische Hilfe zu leisten. Die Mitgliedsbetriebe des MHW haben bereits in der Vergangenheit während des Elbehochwassers 2002 in Dresden, der Tsunami-Katastrophe 2004 sowie anderer Großschadensereignisse einen erheblichen Beitrag zur Bewältigung der humanitären Not leisten können. |