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Am 14.04.2010 fand an der AKNZ (Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz) in Bad Neuenahr/Ahrweiler ein Seminar für Führungskräfte aus dem öffentlichen Gesundheitswesen/Gesundheitsverwaltung sowie Führungskräfte der Feuerwehren statt.
Ziel war es, das Krisenmanagement gem. Krankenhausalarmplan bei internen und externen Gefahrenlagen zu verbessern. Erhebungen (Roesberg Vortrag AKNZ 2007) haben gezeigt, dass zwar ein Großteil der deutschen Kliniken Vorbereitungen für besagte Ereignisse getroffen hat, diese jedoch oftmals Mängel aufweisen.
So sind 20% aller deutschen Krankenhäuser vollständig ohne einschlägige Vorplanungen (Krankenhausevakuierungsplan) und bei rund der Hälfte der Kliniken fehlt ein Einsatzplan, der regelmäßig aktualisiert wird. Nach §15 Abs. 4 Zivilschutzneuordnungsgesetz sind Krankenhäuser und Behörden angehalten, Alarmpläne auszuarbeiten, regelmäßig anzupassen und diese zu beüben.
Auf Grund von Erfahrungen beim Umzug des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in 2009 wurde einer Einladung der AKNZ durch das MHW-Mitglied G.A.R.D. entsprochen, zu diesem Thema einen Vortrag in Rahmen des Seminars zu halten. Der Vortrag des Zugführers der Katastrophenschutzeinheit fand positiven Anklang und wird im Herbst an der AKNZ noch einmal wiederholt.